2026-10-21
Bild: Silver Dovelet / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Kurz gesagt
- Nicht die Provision, sondern der Auszahlungsbetrag zählt: Entscheidend ist der Kurs.
- Stadtbank oder seriöse Wechselstube statt Flughafenschalter; mit kleinem Betrag beginnen.
- Bargeld ab 10.000 € muss an der EU-Außengrenze angemeldet werden.
Woran du den Kurs misst
Die Europäische Zentralbank veröffentlicht an jedem Arbeitstag Euro-Referenzkurse. Das ist nicht der Kurs, den du bekommst, aber ein guter Maßstab: Je weiter das Angebot davon abweicht, desto teurer wird der Tausch.
„0 % Provision“ heißt oft nur, dass die Kosten in der Spanne zwischen An- und Verkaufskurs stecken. Frage vorab, wie viel Geld du für deinen Betrag genau bekommst.
Wo wechseln, wo nicht
- Wechselschalter an Flughäfen und in Touristenvierteln sind bequem, bieten aber meist schlechtere Kurse; tausche nur das Nötigste.
- Bankfiliale oder alteingesessene Wechselstube: Auf die ausgehängten An- und Verkaufskurse achten und einen Beleg verlangen.
- Straßenhändler: meiden. Zähle die Scheine am Schalter nach, bevor du gehst.
- Manche Währungen (etwa der marokkanische Dirham) unterliegen Ausfuhrgrenzen und sind schwer zurückzutauschen; informiere dich vorab über die Regeln der Zentralbank.
Wie viel Bargeld reicht
Im Euroraum und in den meisten Großstädten ist Kartenzahlung üblich; für Taxi, Markt, Trinkgeld und kleinere Orte lohnt sich etwas Bargeld. Bargeld ab 10.000 € (oder Gegenwert) musst du bei Ein- und Ausreise in die/aus der EU anmelden.
Checkliste
- Aktuellen Referenzkurs geprüft?
- Nach Auszahlungsbetrag und allen Gebühren gefragt?
- Beleg aufbewahrt, Scheine nachgezählt?
Zuletzt geprüft: 2026-10-21.



