2026-09-28
Bild: Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
Madeira funktioniert am besten, wenn zwischen den berühmten Aussichtspunkten genügend Raum bleibt. Statt möglichst viele Orte abzuhaken, sollte jeder Tag um eine Landschaft gebaut sein: eine Levada-Wanderung, ein Dorf an der Nordküste, ein Naturbecken oder ein langes Mittagessen in Funchal.
Wähle für den ersten vollen Tag eine Levada, die zu Kondition und Wetter passt, statt automatisch die längste Route zu nehmen. Starte früh, nimm eine leichte Regenjacke mit und halte den Nachmittag bewusst frei für ein Café oder eine entspannte Küstenfahrt.
Die Nordküste gibt der Insel einen ganz anderen Rhythmus. Porto Moniz, Seixal und Porto da Cruz verdienen mehr als einen kurzen Fotostopp; plane Zeit für das Meer, die vulkanische Landschaft und kleinere Orte abseits der wichtigsten Busstrecken ein.
Beende die Reise mit einem ruhigeren Tag in Funchal. Markt, Garten, langes Mittagessen und ein Abendspaziergang am Wasser bleiben oft stärker in Erinnerung als noch ein zusätzlicher Ausflug. Madeira belohnt Reisende, die der Insel das Tempo überlassen.



